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Anleitung: Askoheat / Sonnenbooster in neoom Ai einbinden


Diese Anleitung beschreibt die Einbindung eines Askoma Askoheat+ (baugleich auch als Sonnenkraft „Sonnenbooster" verkauft) in neoom Ai zur PV‑Überschussoptimierung.


Voraussetzungen
  • Modbus‑TCP‑fĂ€hige Variante des Askoheat+. Achtung: Nicht jede Askoheat‑AusfĂŒhrung besitzt eine Modbus‑TCP‑Schnittstelle – vor der Einbindung prĂŒfen (Askoma „Modbus‑Varianten").
  • Netzwerkverbindung zum Askoheat (LAN empfohlen, WLAN möglich) im selben Netz wie der BEAAM.
  • Puffer‑ oder Warmwasserspeicher, in den der Heizstab einheizt.
  • neoom Ai Lizenz Mega oder Giga fĂŒr den vollen Funktionsumfang (u. a. anpassbare Priorisierung). Grundsteuerung ist auch darunter möglich.
  • Der Askoheat+ ist von neoom bereits werkseitig integriert – es ist keine Sonderfreischaltung nötig.

Schritt 1 – Askoheat vorbereiten (Netzwerk)

Wichtig: Modbus TCP ist beim Askoheat+ ab Werk aktiv. Es muss also nichts „eingeschaltet" werden – nur das Netzwerk sauber konfiguriert werden.

  1. Askoheat ins Netzwerk bringen und Webinterface öffnen (http://askoheat.local oder ĂŒber die IP‑Adresse).
  2. Expert Setup → Setup‑Seite 3 (TCP/IP‑Netzwerkeinstellungen) öffnen.
  3. Eine feste (statische) IP‑Adresse im richtigen Subnetz vergeben – damit sich die Adresse nicht per DHCP Ă€ndert und die Verbindung stabil bleibt. IP‑Adresse notieren, sie wird in Schritt 2 gebraucht.
  4. Modbus‑TCP‑Port: 502 (Standard) und Unit ID: 1 (Standard) belassen.
  5. Mit „Save Changes" speichern und GerĂ€t neu starten.

Schritt 2 – GerĂ€t in neoom Ai hinzufĂŒgen
  1. Auf connect.neoom.com anmelden.
  2. Im SeitenmenĂŒ Standortkonfiguration → „+ GerĂ€t hinzufĂŒgen" wĂ€hlen.
  3. Produktmodell = Askoheat (bzw. Sonnenbooster) auswÀhlen und Modellversion festlegen.
  4. IP‑Adresse des Askoheat aus Schritt 1 eintragen (Port 502 / Unit ID 1).
  5. Leistungsgrenzen setzen:
    • Minimalleistung: standardmĂ€ĂŸig 400 W (anpassbar)
    • Maximalleistung: Nennleistung des Heizstabs
  6. Speicher konfigurieren: maximale Zieltemperatur des Puffer-/Warmwasserspeichers festlegen; optional Temperatursensor einbinden, falls vorhanden.
  7. Speichern – das GerĂ€t sollte kurz darauf online gehen.

Schritt 3 – Überschussoptimierung aktivieren
  1. Beim Heizstab den EMS‑Betriebsmodus auf „Überschuss priorisiert" setzen.
    • Bei „Ausgenommen" wird der Heizstab nicht vom Energiemanagement gesteuert.
  2. Priorisierung prĂŒfen/anpassen:
    • Free‑Abo: feste Reihenfolge (Hausverbraucher → Batterie → DC‑Ladestation → AC‑Ladestation → Heizstab zuletzt).
    • Mega/Giga: Reihenfolge per Drag‑and‑Drop frei anpassbar.

Schritt 4 – FunktionsprĂŒfung
  • Bei PV‑Überschuss das Energieflussdiagramm in neoom Ai kontrollieren: Der Heizstab sollte den Überschuss in WĂ€rme umwandeln.
  • Status/Leistung des GerĂ€ts in der GerĂ€teĂŒbersicht prĂŒfen (Zustand „Aktiv/Heizen").

HĂ€ufige Stolpersteine
  • Falsche Variante: Askoheat ohne Modbus‑TCP‑Schnittstelle lĂ€sst sich nicht einbinden.
  • Keine feste IP: Bei DHCP kann sich die Adresse Ă€ndern → GerĂ€t geht „offline". Immer statische IP vergeben.
  • Netz/Subnetz: Askoheat und BEAAM mĂŒssen sich erreichen können (gleiches Netz, keine VLAN‑Trennung/Firewall dazwischen).
  • Kein Speicher / zu niedrige Zieltemperatur: Ohne WĂ€rmeabnahme bzw. bei erreichter Zieltemperatur regelt der Heizstab ab.

Quellen & weiterfĂŒhrende Links