Fehlerbehebung: Hardware Fehlercodes NEEO und Sofar HYD
Dieser Abschnitt bietet dir Informationen und Anleitungen zur Behebung potenzieller Probleme mit dem Wechselrichter. Für eine detaillierte Übersicht möglicher Fehler und deren Behebung findest du im entsprechenden Handbuch auf Seite 98 alle relevanten Informationen. Zugriff erhältst du hier: Handbuch
| Fehler-ID | Name | Kategorie | Beschreibung | Lösung (laut Handbuch) | Validierung & Handlungsempfehlungen |
| ID001 | GridOVP | Netz (Grid) | Die Spannung des Versorgernetzes ist zu hoch (Grid Over Voltage Protection). | Wenn der Alarm gelegentlich auftritt, ist die Ursache möglicherweise ein vorübergehend anormaler Zustand des Versorgernetzes. Der Wechselrichter kehrt automatisch in den Normalbetrieb zurück, sobald sich das Netz normalisiert hat. Tritt der Alarm häufig auf, prüfen, ob Netzspannung/-frequenz im zulässigen Bereich liegen. Wenn ja, AC-Schutzschalter und AC-Verkabelung des Wechselrichters prüfen. Liegt die Netzspannung/-frequenz NICHT im zulässigen Bereich und ist die AC-Verkabelung korrekt, der Alarm tritt aber wiederholt auf: technischen Support bitten, die Schutzwerte für Über-/Unterspannung und Über-/Unterfrequenz zu ändern — erst nach Genehmigung des örtlichen Netzbetreibers. | GridOVP bedeutet, der Wechselrichter misst am AC-Anschluss eine zu hohe Netzspannung und trennt sich zum Schutz. Häufigste Praxisursachen: (1) generell hohe Netzspannung am Anschlusspunkt, verstärkt bei hoher PV-Einspeisung in der Mittagszeit (die Einspeisung hebt die lokale Spannung an); (2) zu lange/zu dünne AC-Leitung zwischen Wechselrichter und Zählerkasten -> hoher Spannungsabfall -> der Wechselrichter „sieht" eine höhere Spannung als der Zähler. Konkrete Schritte: AC-Spannung im Alarmzeitpunkt über das Monitoring/Portal auslesen; Klemmen im AC-Anschluss auf festen Sitz prüfen; Leitungsquerschnitt/-länge bewerten. Anhebung der Schutzgrenzwerte ist nur mit Zustimmung des Netzbetreibers zulässig (Normkonformität). |
| ID002 | GridUVP | Netz (Grid) | Die Spannung des Versorgernetzes ist zu niedrig (Grid Under Voltage Protection). | Siehe ID001: Bei gelegentlichem Auftreten Netzstörung wahrscheinlich, automatische Rückkehr in den Normalbetrieb. Bei häufigem Auftreten Netzspannung/-frequenz prüfen, dann AC-Schutzschalter und AC-Verkabelung; ggf. Schutzwerte nach Genehmigung des Netzbetreibers durch den technischen Support anpassen lassen. | Zu niedrige Netzspannung. Praxis: kurzzeitige Netzeinbrüche sind meist unkritisch. Bei Häufung Klemmen und Sicherungen im AC-Pfad prüfen sowie ob große Verbraucher im selben Netzabschnitt die Spannung einbrechen lassen. |
| ID003 | GridOFP | Netz (Grid) | Die Netzfrequenz ist zu hoch (Grid Over Frequency Protection). | Siehe ID001: Netzabhängig; automatische Rückkehr in den Normalbetrieb bei Normalisierung. Bei Häufung Frequenz/Spannung prüfen und ggf. Schutzwerte nach Genehmigung des Netzbetreibers anpassen lassen. | Frequenzabweichungen liegen fast immer am Netz, nicht am Gerät. Ohne Häufung kein Handlungsbedarf. Bei Inselnetzen/Notstrom-Setups auf Generator-Kompatibilität achten. |
| ID004 | GridUFP | Netz (Grid) | Die Netzfrequenz ist zu niedrig (Grid Under Frequency Protection). | Siehe ID001/ID003. | Analog zu ID003; netzseitige Ursache. |
| ID005 | GFCI | Netz (Grid) | Fehlerstrom-/Ableitstromfehler (Ground Fault Circuit Interrupter). | Prüfen Sie den Wechselrichter und die Verkabelung. | Der GFCI überwacht den Differenz-/Ableitstrom (RCM). Auslöser sind meist Isolationsprobleme im DC- oder AC-Kreis. Praxis: (1) DC-Steckverbinder (MC4) und PV-Leitungen auf Feuchtigkeit/Beschädigung prüfen — tritt der Fehler morgens/bei Regen auf und verschwindet bei Trockenheit, ist Feuchtigkeit in Steckern/Dosen die wahrscheinlichste Ursache; (2) auf hohe kapazitive Ableitströme bei sehr langen PV-Strings achten; (3) Isolationswiderstand PV<->Erde messen (siehe ID042). Bei sporadischem Auftreten meist Umweltursache, bei dauerhaftem Auftreten Verkabelung/Modul defekt. |
| ID008 | IslandFault | Netz (Grid) | Störung des Inselschutzes (Anti-Islanding). | Netzabhängig (siehe ID001-Gruppe): bei gelegentlichem Auftreten automatische Rückkehr in den Normalbetrieb; bei Häufung Netz und AC-Verkabelung prüfen. | Der Inselschutz verhindert Weiterspeisen bei Netzausfall. Auslöser sind meist instabile Netzbedingungen. Bei Häufung Netzqualität am Anschlusspunkt und AC-Verdrahtung prüfen. |
| ID009 | GridOVPInstant1 | Netz (Grid) | Transiente Überspannung der Netzspannung (Kanal 1). | Siehe ID001-Gruppe (netzabhängig). | Kurze Spannungsspitzen im Netz. Analog GridOVP behandeln. |
| ID010 | GridOVPInstant2 | Netz (Grid) | Transiente Überspannung der Netzspannung (Kanal 2). | Siehe ID001-Gruppe (netzabhängig). | Analog ID009. |
| ID011 | VGridLineFault | Netz (Grid) | Störung der Netz-(Außenleiter-)Spannung. | Siehe ID001-Gruppe (netzabhängig). | Betrifft die verkettete Spannung zwischen den Außenleitern. Bei Häufung Drehfeld/Phasenfolge und AC-Klemmen prüfen (fehlende oder lose Phase). |
| ID012 | InvVoltFault | Wechselrichter intern | Wechselrichter-Überspannung (interne Ausgangsspannung). | Interner Fehler des Wechselrichters: Gerät ausschalten, 5 Minuten warten, wieder einschalten und prüfen, ob das Problem gelöst ist. Andernfalls technischen Support kontaktieren. | Interne Schutzfunktion. Ein Neustart löst transiente Ereignisse; wiederholtes Auftreten deutet auf einen Hardwaredefekt hin -> Support/RMA. |
| ID013 | RefluxFault | Messung/CT/Meter | Einspeisebegrenzungsfunktion (Anti-Reflux) fehlerhaft. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos schalten, neu starten, sonst Support. | Hängt oft mit der Zähler-/CT-Messung zusammen. Praxis: Bei aktivierter Einspeisebegrenzung prüfen, ob Smart Meter/CT korrekt verdrahtet und die Kommunikation stabil ist (siehe ID045, ID105). Falsche CT-Richtung oder Meter-Ausfall kann diesen Fehler auslösen. |
| ID014 | VGridUnbalance | Wechselrichter intern | Unsymmetrische Netz-/Quellenspannung. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos schalten, neu starten, sonst Support. | Große Spannungsunterschiede zwischen den Phasen. Praxis: AC-Klemmen aller drei Phasen auf festen Sitz und gleiche Anbindung prüfen; einseitige Netzlast kann die Ursache sein. |
| ID027 | PVLowImpedance | Sicherheit/Isolation | PV-seitig niedrige Erdimpedanz (niedriger Isolationswiderstand PV gegen Erde). | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos schalten, neu starten und prüfen, ob gelöst; sonst Support. | Eng verwandt mit ID042 (IsoFault). Ursache ist meist Feuchtigkeit/Beschädigung in PV-Leitungen oder Steckern. Praxis: Isolationswiderstand PV<->PE messen, DC-Stecker und Modulrückseiten auf Feuchte/Schäden prüfen. Reiner Neustart behebt Feuchteprobleme nicht dauerhaft. |
| ID032 | N-PE-Fehler | Sicherheit/Isolation | Neutralleiter-Erdschluss / zu hohe Spannung zwischen N und PE. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos schalten, neu starten; sonst Support. | Verbindung von N und PE im Zählerschrank/Hausanschluss prüfen. Eine fehlende oder fehlerhafte N-PE-Anbindung (v. a. im Ersatzstrom-/EPS-Betrieb) ist eine häufige Ursache. Spannung N gegen PE messen (sollte nahe 0 V liegen). |
| ID038 | InvSoftStartFail | Wechselrichter intern | Sanftanlauf fehlgeschlagen — keine Ausgangsleistung des Wechselrichters. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos schalten, neu starten; sonst Support. | Interner Fehler beim Hochfahren. Neustart versuchen; bei Wiederholung Hardwaredefekt wahrscheinlich -> Support. |
| ID039 | ArcShutdownAlarm | Sicherheit/Isolation | Schutzabschaltung wegen erkanntem Lichtbogen (AFCI). | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos schalten, neu starten und prüfen; sonst Support. | Wichtiger Sicherheitsalarm (DC-Lichtbogen). Vor dem Reset sollten die DC-Steckverbinder und Klemmen der PV-Strings auf lose/verschmorte Kontakte geprüft werden — ein echter Lichtbogen entsteht an schlechten Verbindungen und ist eine Brandgefahr. Nach Quittieren erneut beobachten; bei Wiederholung Installation prüfen (nicht nur zurücksetzen). |
| ID040 | LowLightChkFail | Wechselrichter intern | Keine Erkennung von schwacher Sonneneinstrahlung (Dämmerungserkennung fehlgeschlagen). | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos schalten, neu starten; sonst Support. | Meist unkritischer interner Prüfschritt. Bei Häufung Support. |
| ID041 | RelayFail | Wechselrichter intern | Ausfall der (Netz-)Relaiserkennung. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos schalten, neu starten; sonst Support. | Der Selbsttest der internen Netzrelais ist fehlgeschlagen. Neustart versuchen; bei Wiederholung Hardwaredefekt (Relais) -> Support/RMA. |
| ID042 | IsoFault | Sicherheit/Isolation | Isolationswiderstand zu niedrig (Isolation zwischen PV-Anlage und Erde). | Prüfen Sie den Isolationswiderstand zwischen PV-Anlage und Erde (Masse). Liegt ein Kurzschluss vor, muss der Fehler umgehend behoben werden. | Ursache Nr. 1 ist Feuchtigkeit: Regen, Morgentau, Kondenswasser in Leerrohren/Dosen oder in MC4-Steckern senken den Isolationswiderstand. Typisches Muster: Fehler morgens/bei Nässe, verschwindet mittags nach dem Abtrocknen — die Ursache ist damit NICHT behoben, sondern kehrt beim nächsten Nässe-Zyklus wieder. Konkrete Schritte: (1) DC-Steckverbinder und Modul-Anschlussdosen auf Feuchte/Beschädigung prüfen, verdächtige Stellen trocknen/abdichten; (2) Isolationswiderstand jedes Strings PV(+/-) gegen PE messen; (3) beschädigte Leitungen/Module suchen. Dauerhaft niedriger Wert = echter Isolationsfehler, der behoben werden muss (Sicherheitsrelevanz). |
| ID043 | PEConnectFault | Sicherheit/Isolation | Erdschluss / fehlerhafte Schutzleiterverbindung. | Prüfen Sie die Funktion des Schutzleiters (PE). | Praxis: PE-Anschluss am Wechselrichter auf festen Sitz und niedrigen Übergangswiderstand prüfen; durchgehende Verbindung bis zur Haupterdungsschiene sicherstellen. Ohne korrekten PE startet der Wechselrichter aus Sicherheitsgründen nicht. |
| ID044 | InputConfigFault | Wechselrichter intern | Falsche Konfiguration des Eingangsmodus (PV-Eingänge). | Überprüfen Sie die Einstellung des Eingangsmodus (Parallelbetrieb / unabhängiger Modus) des Wechselrichters. Ggf. den Eingangsmodus ändern. | Betrifft die MPPT-Konfiguration: Sind zwei Strings parallel auf einen MPPT geführt (Parallelmodus) oder getrennt (unabhängig)? Die Einstellung im Menü muss der tatsächlichen Verdrahtung entsprechen, sonst dieser Alarm. Verdrahtung mit Menüeinstellung abgleichen. |
| ID045 | CTDisconnect | Messung/CT/Meter | CT-Fehler — Stromwandler nicht/falsch angeschlossen. | Prüfen Sie, ob die Verdrahtung des Stromwandlers (CT) korrekt ist. | Praxis: CT-Sitz am Außenleiter, Polung/Richtung (Pfeil Richtung Netz) und feste Klemmung prüfen. Bei HYD erkennt der Wechselrichter die CT-Richtung teils automatisch beim Start — dafür eine Grundlast (mind. ~250 W, besser 400 W) sicherstellen. Falsche CT-Verdrahtung stört zusätzlich Einspeisebegrenzung und Eigenverbrauchsoptimierung (vgl. ID013, ID105). |
| ID046 | ReversalConnect | Messung/CT/Meter | Batterie verpolt angeschlossen. | Prüfen Sie, ob die Verkabelung der Batterie korrekt (polrichtig) ist. | Vor Arbeiten Batterie und Wechselrichter DC-seitig freischalten. Polung (+/-) der Batterieleitungen am Wechselrichter prüfen und korrigieren. Erst nach Korrektur wieder einschalten. |
| ID047 | ParallelFault | Wechselrichter intern | Parallelbetrieb-Fehler: Master existiert nicht oder ist doppelt vorhanden. | Überprüfen Sie die Einstellungen für den Parallelbetrieb des Wechselrichters und prüfen Sie, ob die Verkabelung korrekt ist. | Betrifft nur Mehrgeräte-/Kaskadierungssysteme. Genau ein Gerät als Master konfigurieren, übrige als Slave; Parallel-Kommunikationskabel (Verkettung/Terminierung) prüfen. |
| ID049 | TempErrBat | Sicherheit/Isolation | Temperaturfehler der Batterie (Sensor/Messung). | Bei interner BMS-Batterie sicherstellen, dass das NTC-Temperaturkabel der Batterie korrekt angeschlossen ist. Wechselrichter an einem Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung, kühl und gut belüftet installieren; Umgebungstemperatur unter der Temperaturgrenze halten. | Bei Fremdbatterien mit eigenem BMS ist eher die Batterie-Elektronik/der Aufstellort relevant; bei internem NTC das Sensorkabel prüfen. Installationsort und Belüftung sind die häufigsten Praxishebel. |
| ID050 | TempErrHeatSink1 | Sicherheit/Isolation | Temperaturfehler Kühlkörper 1. | Kühl und gut belüftet, ohne direkte Sonneneinstrahlung installieren; freie Luftzirkulation um die Kühlrippen sicherstellen. (NTC-Kabel bei interner BMS-Batterie prüfen.) | Kühlrippen und Umgebung von Staub/Verschmutzung befreien, Mindestabstände einhalten, senkrechte Montage prüfen. Bei nur einem betroffenen Kühlkörpersensor kann auch ein Sensordefekt vorliegen (bei Wiederholung Support). |
| ID051 | TempErrHeatSink2 | Sicherheit/Isolation | Temperaturfehler Kühlkörper 2. | Siehe ID050 (Kühlung/Belüftung/Aufstellort). | Siehe ID050. |
| ID052 | TempErrHeatSink3 | Sicherheit/Isolation | Temperaturfehler Kühlkörper 3. | Siehe ID050 (Kühlung/Belüftung/Aufstellort). | Siehe ID050. |
| ID053 | TempErrHeatSink4 | Sicherheit/Isolation | Temperaturfehler Kühlkörper 4. | Siehe ID050 (Kühlung/Belüftung/Aufstellort). | Siehe ID050. |
| ID054 | TempErrHeatSink5 | Sicherheit/Isolation | Temperaturfehler Kühlkörper 5. | Siehe ID050 (Kühlung/Belüftung/Aufstellort). | Siehe ID050. |
| ID055 | TempErrHeatSink6 | Sicherheit/Isolation | Temperaturfehler Kühlkörper 6. | Siehe ID050 (Kühlung/Belüftung/Aufstellort). | Siehe ID050. |
| ID057 | TempErrEnv1 | Sicherheit/Isolation | Temperaturfehler Umgebungstemperatur (Sensor 1). | Wechselrichter kühl, gut belüftet und ohne direkte Sonneneinstrahlung installieren; Umgebungstemperatur unter der Grenze halten. | Aufstellort bewerten (Sonne, Stauwärme, schlechte Belüftung). Bei plausibler Umgebungstemperatur, aber gemeldetem Fehler, ggf. Sensordefekt -> Support. |
| ID058 | TempErrEnv2 | Sicherheit/Isolation | Temperaturfehler Umgebungstemperatur (Sensor 2). | Siehe ID057. | Siehe ID057. |
| ID059 | TempErrInv1 | Sicherheit/Isolation | Temperaturfehler Leistungsmodul 1. | Kühlung/Belüftung/Aufstellort prüfen (siehe ID050/ID057). | Übertemperatur im Leistungsteil. Belüftung und Last prüfen; bei dauerhaftem Auftreten trotz guter Kühlung Support. |
| ID060 | TempErrInv2 | Sicherheit/Isolation | Temperaturfehler Leistungsmodul 2. | Siehe ID059. | Siehe ID059. |
| ID061 | TempErrInv3 | Sicherheit/Isolation | Temperaturfehler Leistungsmodul 3. | Siehe ID059. | Siehe ID059. |
| ID065 | BusRmsUnbalance | Wechselrichter intern | Asymmetrische Bus-(Zwischenkreis-)Spannung (Effektivwert). | Interner Fehler des Wechselrichters: ausschalten, 5 Minuten warten, wieder einschalten. Bei Fortbestehen technischen Support kontaktieren. | Interner Zwischenkreis-Schutz. Neustart bei transienten Ereignissen; Wiederholung = Hardware -> Support. |
| ID066 | BusInstUnbalance | Wechselrichter intern | Transiente Bus-Spannung unsymmetrisch. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Siehe ID065. |
| ID067 | BusUVP | Wechselrichter intern | DC-Bus-Spannung beim Netzanschluss zu niedrig. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Kann bei sehr niedriger PV-/Batteriespannung im Grenzbetrieb auftreten. Bei Häufung Eingangsspannungen prüfen, sonst Support. |
| ID068 | BusZVP | Wechselrichter intern | DC-Bus-Spannung zu niedrig (nahe Null). | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Siehe ID067. |
| ID069 | PVOVP | PV-Eingang | PV-Eingangsspannung zu hoch (PV Over Voltage Protection). | Prüfen, ob die PV-Leerlaufspannung (Voc) des Strings höher ist als die maximale Eingangsspannung des Wechselrichters. Falls ja, die Anzahl der in Reihe geschalteten PV-Module anpassen. Nach Korrektur kehrt der Wechselrichter automatisch in den Normalzustand zurück. | Voc steigt bei Kälte (v. a. sonnige Wintertage) deutlich an — die Auslegung muss die minimale Betriebstemperatur berücksichtigen. String-Voc gegen die max. DC-Eingangsspannung im Datenblatt prüfen; bei Überschreitung Module pro String reduzieren. Dauerhafte Überspannung kann den Wechselrichter beschädigen. |
| ID070 | BatOVP | Batterie/BMS | Überspannung der Batterie (Battery Over Voltage Protection). | Prüfen, ob die Batteriespannung höher ist als die maximale Eingangsspannung des Wechselrichters. Falls ja, die Anzahl der in Serie geschalteten Batteriemodule anpassen. | Batteriespannung/-konfiguration mit dem zulässigen Spannungsbereich des Wechselrichters abgleichen; kompatible Batterietypen/Modulanzahl verwenden. Bei BMS-gesteuerten Batterien auch Ladeschlussspannung/BMS-Parameter prüfen. |
| ID071 | LLCBusOVP | Wechselrichter intern | Überspannungsschutz LLC-Bus. | Interner Fehler: ausschalten, 5 Minuten warten, wieder einschalten; bei Fortbestehen Support. | Interner DC/DC-Schutz. Neustart; Wiederholung -> Support. |
| ID072 | SwBusRmsOVP | Wechselrichter intern | Software-Überspannung Wechselrichter-Bus (Effektivwert). | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Software-Schutzschwelle des Zwischenkreises. Siehe ID071. |
| ID073 | SwBusIOVP | Wechselrichter intern | Software-Überspannung Wechselrichter-Bus (momentan). | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Siehe ID072. |
| ID081 | SwBatOCP | Batterie/BMS | Software-Überstromschutz der Batterie. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Software-Schutz gegen zu hohen Batteriestrom. Bei Häufung Batterie-/BMS-Stromgrenzen und Verkabelung prüfen. |
| ID082 | DciOCP | Wechselrichter intern | DC-Injection-Überstromschutz (DC-Anteil im AC-Ausgang zu hoch). | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Der zulässige DC-Anteil im Netzstrom wurde überschritten (Normvorgabe). Meist interner Grund; bei Wiederholung Support. |
| ID083 | SwIOCP | Wechselrichter intern | Momentaner Ausgangsstrom-Softwareschutz. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Kurzzeitiger Überstrom am AC-Ausgang. Bei Häufung Last/EPS-Verbraucher (Anlaufströme) prüfen. |
| ID084 | SwBuckBoostOPP | Wechselrichter intern | Software-Ablauf/Überlauf der BuckBoost-Stufe. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Interner DC/DC-Schutz. Neustart; Wiederholung -> Support. |
| ID085 | SwAcRmsOCP | Wechselrichter intern | Ausgangs-Überstromschutz (Effektivwert, Software). | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Dauerüberstrom am Ausgang. Bei Häufung Überlast/EPS-Last prüfen (vgl. ID110-112). |
| ID086 | SwPvOCPInstant | PV-Eingang | Momentaner PV-Überstrom-Softwareschutz. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Kurzzeitiger PV-Überstrom. Bei Häufung String-Verdrahtung/Parallelierung prüfen. |
| ID087 | IpvUnbalance | PV-Eingang | PV-Strom bei Parallelschaltung ungleichmäßig. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Praxis: Bei parallel geführten Strings auf gleiche Stringlänge/Modulzahl und korrekten Eingangsmodus (ID044) achten. |
| ID088 | IacUnbalance | Wechselrichter intern | Unsymmetrischer Ausgangsstrom zwischen den Phasen. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Bei Häufung AC-Klemmen aller Phasen prüfen; stark unsymmetrische Last kann beitragen. |
| ID089 | SwPvOCP | PV-Eingang | PV-Software-Überstromschutz. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Siehe ID086. |
| ID090 | IbalanceOCP | Wechselrichter intern | Symmetrischer (Ausgleichs-)Stromschutz. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Interner Schutz. Neustart; Wiederholung -> Support. |
| ID091 | ResOver | Wechselrichter intern | Resonanzschutz. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Interner Schutz gegen Resonanzeffekte. Selten; bei Wiederholung Support. |
| ID092 | SwAcCBCFault | Wechselrichter intern | Software-Strombegrenzung je Halbwelle (Cycle-by-Cycle). | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Interner Schnellschutz. Bei Häufung Last-/Netzverhältnisse prüfen. |
| ID093 | SwPvBranchOCP | PV-Eingang | Software-Überstrom eines PV-Zweigs (standardmäßig aktiviert). | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Verdrahtung und Sicherungen der einzelnen PV-Zweige prüfen. |
| ID097 | HwLLCBusOVP | Wechselrichter intern | LLC-Bus-Hardware-Überspannung. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Hardware-Schutzschwelle. Wiederholung deutet auf Hardwaredefekt -> Support/RMA. |
| ID098 | HwBusOVP | Wechselrichter intern | Hardware-Überspannung des Wechselrichter-Bus. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Siehe ID097. |
| ID099 | HwBuckBoostOCP | Wechselrichter intern | BuckBoost-Hardware-Überstrom. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Hardware-Schnellschutz DC/DC. Wiederholung -> Support. |
| ID100 | HwBatOCP | Batterie/BMS | Batterie-Hardware-Überstrom. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Hardware-Schutz gegen Batterie-Überstrom. Bei Häufung Batterie/Verkabelung prüfen, sonst Support. |
| ID102 | HwPVOCP | PV-Eingang | PV-Hardware-Überstrom. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Hardware-Schutz PV-Eingang. Siehe ID093. |
| ID103 | HwACOCP | Wechselrichter intern | AC-Netzstrom zu hoch — Hardware-Überstromschutz ausgelöst. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Schneller Hardwareschutz am Netzausgang. Bei Häufung Last-/Kurzschlusssituationen und AC-Verdrahtung prüfen. |
| ID105 | MeterCommFault | Messung/CT/Meter | Kommunikationsfehler mit der Zähler-/Smart-Meter-Einheit. | Überprüfen Sie die Kommunikation mit dem Zähler (Smart Meter). | RS485-Verdrahtung (A/B nicht vertauscht), Adressierung/Baudrate und feste Klemmung prüfen; korrekten Zählertyp im Menü wählen. Ein Meter-Ausfall beeinträchtigt Einspeisebegrenzung und Eigenverbrauchssteuerung (vgl. ID013). |
| ID110 | Overload1 | Wechselrichter intern | Überlastschutz 1 (Ausgang/EPS überlastet). | Überprüfen Sie, ob der Wechselrichter unter Überlast betrieben wird. | v. a. im Ersatzstrom-/EPS-Betrieb angeschlossene Last reduzieren; Anlaufströme großer Verbraucher (Pumpen, Motoren) beachten. Dauerlast unter Nennleistung halten. |
| ID111 | Overload2 | Wechselrichter intern | Überlastschutz 2. | Siehe ID110. | Siehe ID110. |
| ID112 | Overload3 | Wechselrichter intern | Überlastschutz 3. | Siehe ID110. | Siehe ID110. |
| ID113 | OverTempDerating | Temperatur/Kühlung | Leistungsdrosselung wegen zu hoher Temperatur. | Sicherstellen, dass der Wechselrichter kühl, gut belüftet und ohne direkte Sonneneinstrahlung installiert ist; senkrechte Montage; Umgebungstemperatur unter der Temperaturgrenze halten. | Kein Defekt, sondern eine normale Schutzfunktion: Der Wechselrichter reduziert die Leistung, um Überhitzung zu vermeiden. Praxis: Aufstellort/Belüftung verbessern, Kühlrippen von Staub befreien, Mindestabstände und senkrechte Montage einhalten. Tritt v. a. an heißen Tagen bei Volllast auf. |
| ID114 | FreqDerating | Temperatur/Kühlung | Leistungsdrosselung wegen zu hoher Netzfrequenz. | Sicherstellen, dass Netzfrequenz und -spannung im zulässigen Bereich liegen. | Kein Defekt: Bei zu hoher Netzfrequenz (Zeichen für Netzüberschuss) drosselt der Wechselrichter normgemäß die Einspeisung (P(f)-Regelung). Netzseitige Ursache; bei Häufung Netzbetreiber/Netzqualität betrachten. |
| ID116 | VoltDerating | Temperatur/Kühlung | Leistungsdrosselung wegen zu hoher AC-Spannung. | Sicherstellen, dass Netzspannung und -frequenz im zulässigen Bereich liegen. | Kein Defekt: Volt-Watt-Regelung (P(U)) reduziert bei hoher Netzspannung die Einspeisung. Praxis wie GridOVP (ID001): hohe Netzspannung/Leitungsabfall prüfen. Häufig an sonnenreichen Standorten mit vielen PV-Anlagen im Netzabschnitt. |
| ID121 | SpdFail(DC) | Wechselrichter intern | Blitz-/Überspannungsschutz DC defekt (SPD DC). | Interner Fehler: ausschalten, 5 Minuten warten, wieder einschalten; bei Fortbestehen Support. | DC-seitigen Überspannungsableiter (SPD) sichtprüfen — ausgelöste Ableiter zeigen meist ein rotes Statusfenster und müssen getauscht werden. Sicherheitsrelevant. |
| ID122 | SpdFail(AC) | Wechselrichter intern | Blitz-/Überspannungsschutz AC defekt (SPD AC). | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; bei Fortbestehen Support. | AC-seitigen SPD prüfen/tauschen. Siehe ID121. |
| ID124 | BatDchgProhibit | Batterie/BMS | Batterie ist schwach (Entladen gesperrt). | Überprüfen Sie, ob die Batteriespannung zu niedrig ist. | Die Batterie hat den unteren Ladezustand/die Entladegrenze erreicht. Sie lädt bei verfügbarer PV-/Netzleistung wieder auf. Bei dauerhaft niedrigem SoC Lade-/Entladeeinstellungen und BMS prüfen. |
| ID125 | BatLowVoltShut | Batterie/BMS | Batterieschutz-Abschaltung wegen niedriger Spannung. | Überprüfen Sie, ob die Batteriespannung zu niedrig ist. | Tiefentladeschutz. Batterie über PV/Netz nachladen lassen; bei wiederholter Tiefentladung Auslegung/Einstellungen prüfen (vgl. ID124). |
| ID129 | PermHwAcOCP | Sicherheit/Isolation | Permanenter, nicht behebbarer AC-Hardware-Überstromfehler. | Interner Fehler: ausschalten, 5 Minuten warten, wieder einschalten; bei Fortbestehen Support. | Permanenter Schutzfehler. Ein Neustart kann quittieren; bleibt der Fehler, liegt in der Regel ein Hardwaredefekt vor -> Support/RMA. |
| ID130 | PermBusOVP | Sicherheit/Isolation | Permanente, nicht behebbare Bus-Überspannung. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Permanenter Schutzfehler. Siehe ID129. |
| ID131 | PermHwBusOVP | Sicherheit/Isolation | Permanenter Bus-Hardwarefehler durch Überspannung. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Permanenter Schutzfehler. Siehe ID129. |
| ID133 | PermEPSBatOCP | Sicherheit/Isolation | Permanenter Batterie-Überstromfehler im EPS-(Ersatzstrom-)Modus. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Permanenter Schutzfehler. Praxis: EPS-Last (v. a. Anlaufströme) reduzieren; bleibt der Fehler nach Neustart, Support. |
| ID134 | PermAcOCPInstant | Sicherheit/Isolation | Permanenter Fehler durch transienten AC-Überstrom. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Permanenter Schutzfehler. Siehe ID129. |
| ID135 | PermIacUnbalance | Sicherheit/Isolation | Permanenter Fehler durch unsymmetrischen Ausgangsstrom. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Permanenter Schutzfehler. Vor Support AC-Klemmen aller Phasen prüfen (vgl. ID088). |
| ID136 | PermInvStartFail | Sicherheit/Isolation | Permanenter Fehler: Sanftanlauf des Wechselrichters schlägt fehl. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Permanenter Schutzfehler. Siehe ID038/ID129; bei Wiederholung Support/RMA. |
| ID137 | PermInCfgError | Sicherheit/Isolation | Permanenter Konfigurationsfehler des Eingangsmodus. | Überprüfen Sie die Einstellung des MPPT-Eingangsmodus (Parallelmodus / unabhängiger Modus) und korrigieren Sie diese ggf. | Wie ID044, aber als permanenter Fehler markiert: Menüeinstellung mit tatsächlicher String-Verdrahtung abgleichen und korrigieren, dann neu starten. |
| ID138 | PermDCOCPInstant | Sicherheit/Isolation | Permanenter DC-Eingangs-Überstromfehler (momentan). | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Permanenter Schutzfehler am DC-Eingang. Vor Support PV-/Batterieverdrahtung prüfen; sonst RMA. |
| ID139 | PermHwDCOCP | Sicherheit/Isolation | Permanenter DC-Eingangs-Überstromfehler (Hardware). | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Permanenter Hardware-Schutzfehler. Siehe ID138. |
| ID140 | PermRelayFail | Sicherheit/Isolation | Permanenter Netzrelaisfehler. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Permanenter Schutzfehler. Der Selbsttest der Netzrelais schlägt dauerhaft fehl -> in der Regel Hardwaredefekt (Relais), Support/RMA (vgl. ID041). |
| ID141 | PermBusUnbalance | Sicherheit/Isolation | Permanente, nicht behebbare unsymmetrische Bus-Spannung. | Interner Fehler: 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Permanenter Schutzfehler. Neustart versuchen; bleibt der Fehler, Support/RMA. |
| ID142 | PermSpdFail(DC) | Sicherheit/Isolation | Permanenter DC-Überspannungsschutz-Fehler (SPD DC). | Prüfen, ob das Wetter normal ist (kein Gewitter). Wechselrichter ausschalten, 5 Minuten warten, wieder einschalten; bei Fortbestehen Support. | Nach Gewitter/Blitzereignis DC-SPD sichtprüfen und ggf. tauschen (vgl. ID121). Sicherheitsrelevant. |
| ID143 | PermSpdFail(AC) | Sicherheit/Isolation | Permanenter AC-Überspannungsschutz-Fehler (SPD AC). | Prüfen, ob das Wetter normal ist. 5 Minuten stromlos, neu starten; bei Fortbestehen Support. | AC-SPD prüfen/tauschen. Siehe ID142. |
| ID152 | SafetyVerFault | Kommunikation/Software | Sicherheits-(Safety-)Version passt nicht zur internen Version. | Prüfen, ob die Sicherheitsvorschriften (Ländereinstellung/Grid Code) den örtlichen Normen entsprechen, und die richtigen Sicherheitsparameter importieren. | Korrektes Länder-/Netzcode-Profil einstellen bzw. die passende Safety-Datei importieren. Tritt oft nach Firmware-Updates oder Erstinbetriebnahme auf. |
| ID153 | SCILose(DC) | Kommunikation/Software | SCI-Kommunikationsfehler (interne Kommunikation, DC-Seite). | Software aktualisieren (Firmware-Update). | Interner Kommunikationsverlust zwischen Steuerplatinen. Firmware aktualisieren; bei Fortbestehen Support (Hardware/Verbindung). |
| ID154 | SCILose(AC) | Kommunikation/Software | SCI-Kommunikationsfehler (interne Kommunikation, AC-Seite). | Software aktualisieren (Firmware-Update). | Siehe ID153. |
| ID156 | SoftVerError | Kommunikation/Software | Inkonsistente/unpassende Software-Versionen der internen Prozessoren. | Neueste Firmware von der Website laden und Update durchführen. Bei Fortbestehen technischen Support kontaktieren. | DSP-/ARM-Firmware müssen zusammenpassen; komplettes, offizielles Firmware-Paket erneut einspielen. Tritt v. a. nach abgebrochenen Updates auf. |
| ID157 | BMS1CommFault | Batterie/BMS | Kommunikationsfehler Lithiumbatterie 1 (BMS). | Sicherstellen, dass die Batterie mit dem Wechselrichter kompatibel ist (CAN-Kommunikation empfohlen). Kommunikationsleitung und Verbindung zwischen Batterie und Wechselrichter auf Fehler prüfen. | Praxis-Checkliste: (1) korrekter Kommunikationsport und richtiges RJ45-Pinout (CAN vs. RS485 nicht verwechseln); (2) korrekten Batterietyp/-protokoll im Menü wählen (bei vielen Sofar-HYD-Setups Protokoll „Pylon", Adresse 0); (3) CAN-Baudrate/Adress-/DIP-Schalter der Batterie prüfen; (4) Kabel auf festen Sitz und Beschädigung prüfen; (5) Batterie und Wechselrichter gemeinsam aus- und wieder einschalten. Inkompatibles Protokoll oder falsches Pinout ist die häufigste Ursache. |
| ID158 | BMS2CommFault | Batterie/BMS | Kommunikationsfehler Lithiumbatterie 2 (BMS). | Siehe ID157. | Siehe ID157 (Port/Pinout/Protokoll/DIP-Adresse/Kabel prüfen). |
| ID159 | BMS3CommFault | Batterie/BMS | Kommunikationsfehler Lithiumbatterie 3 (BMS). | Siehe ID157. | Siehe ID157. |
| ID160 | BMS4CommFault | Batterie/BMS | Kommunikationsfehler Lithiumbatterie 4 (BMS). | Siehe ID157. | Siehe ID157. |
| ID162 | RemoteShutdown | Steuerung/Fernabschaltung | Der Wechselrichter wurde aus der Ferne abgeschaltet (Fernabschaltung). | Informativ — keine Störung: Der Wechselrichter befindet sich in ferngesteuerter Abschaltung. | Kein Defekt. Auslöser ist ein externes Abschaltsignal (z. B. Rundsteuer-/Fernwirksignal, NA-Schutz, Portal-/EMS-Befehl). Prüfen, welche Quelle die Abschaltung ausgelöst hat; nach Aufhebung läuft das Gerät wieder an. |
| ID163 | Drms0Shutdown | Steuerung/Fernabschaltung | DRM 0-Abschaltung aktiv (Demand Response Mode 0). | Informativ — keine Störung: Der Wechselrichter läuft im DRM0-Abschaltzustand. | Kein Defekt. DRM0 ist ein Signal am DRM-/Fernsteuereingang (in manchen Ländern vorgeschrieben). Ist kein DRM-Empfänger angeschlossen, kann eine fehlende Brücke/Belegung am DRM-Anschluss die Ursache sein — Belegung gemäß Handbuch prüfen. |
| ID169 | FanFault1 | Temperatur/Kühlung | Lüfter 1 defekt. | Überprüfen Sie, ob der entsprechende Lüfter des Wechselrichters normal läuft. | Lüfter (extern zugänglich) auf Blockade durch Schmutz/Fremdkörper prüfen und reinigen; dreht er dauerhaft nicht, Lüfter tauschen. Defekte Lüfter führen zu Übertemperatur/Derating (vgl. ID113). |
| ID170 | FanFault2 | Temperatur/Kühlung | Lüfter 2 defekt. | Siehe ID169. | Siehe ID169. |
| ID171 | FanFault3 | Temperatur/Kühlung | Lüfter 3 defekt. | Siehe ID169. | Siehe ID169. |
| ID172 | FanFault4 | Temperatur/Kühlung | Lüfter 4 defekt. | Siehe ID169. | Siehe ID169. |
| ID173 | FanFault5 | Temperatur/Kühlung | Lüfter 5 defekt. | Siehe ID169. | Siehe ID169. |
| ID174 | FanFault6 | Temperatur/Kühlung | Lüfter 6 defekt. | Siehe ID169. | Siehe ID169. |
| ID175 | FanFault7 | Temperatur/Kühlung | Lüfter 7 defekt. | Siehe ID169. | Siehe ID169. |
| ID177 | BMS OVP | Batterie/BMS | BMS-Überspannungsalarm (Batterie). | Interner Fehler der angeschlossenen Lithiumbatterie: Wechselrichter UND Lithiumbatterie ausschalten, 5 Minuten warten, dann beide wieder einschalten. Bei Fortbestehen technischen Support kontaktieren. | Meldung kommt vom Batterie-BMS (Zellspannung/Packspannung zu hoch). Praxis: Batterie kann nach Vollladung kurzzeitig OVP melden; bei Häufung Lade-Parameter/Zellbalancing und Kompatibilität prüfen. |
| ID178 | BMS UVP | Batterie/BMS | BMS-Unterspannungsalarm (Batterie). | Batterie und Wechselrichter aus, 5 Minuten warten, wieder ein; sonst Support. | Batterie tief entladen. Nachladen lassen; bei Häufung Auslegung/Reserve-SoC prüfen (vgl. ID124/125). |
| ID179 | BMS OTP | Batterie/BMS | BMS-Übertemperaturwarnung (Batterie). | Batterie und Wechselrichter aus, 5 Minuten warten, wieder ein; sonst Support. | Batterie zu heiß. Aufstellort/Belüftung der Batterie prüfen, direkte Sonne/Wärmequellen vermeiden. |
| ID180 | BMS UTP | Batterie/BMS | BMS-Untertemperaturwarnung (Batterie). | Batterie und Wechselrichter aus, 5 Minuten warten, wieder ein; sonst Support. | Batterie zu kalt (Laden bei Frost ist bei Li-Ionen gesperrt). Aufstellort auf zulässige Betriebstemperatur bringen; frostfreie Aufstellung empfohlen. |
| ID181 | BMS OCP | Batterie/BMS | BMS-Überstromwarnung beim Laden/Entladen (Batterie). | Batterie und Wechselrichter aus, 5 Minuten warten, wieder ein; sonst Support. | BMS begrenzt/warnt bei zu hohem Strom. Bei Häufung Lade-/Entladeleistung und Stromgrenzen prüfen; kann mit langsamer Kommunikation zusammenhängen. |
| ID182 | BMS Short | Batterie/BMS | BMS-Kurzschlussalarm (Batterie). | Bitte kontaktieren Sie den technischen Support. | Sicherheitskritisch. Ein gemeldeter Kurzschluss darf NICHT eigenständig durch wiederholtes Zuschalten quittiert werden. System spannungsfrei/sicher halten und umgehend technischen Support einbinden. |
| ID186 | BatDischargeHTP | Batterie/BMS | Übertemperaturschutz Batterie beim Entladen. | Umgebungstemperatur und Batterietemperatur am Display prüfen. Wechselrichter ausschalten, 5 Minuten warten, wieder einschalten. Bei Fortbestehen Support. | Batterie beim Entladen zu heiß. Belüftung/Aufstellort verbessern; siehe ID179. |
| ID187 | BatDischargeLTP | Batterie/BMS | Tieftemperaturschutz Batterie beim Entladen. | Umgebungs-/Batterietemperatur prüfen; 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Batterie zu kalt zum Entladen. Aufstellort erwärmen/frostfrei halten; siehe ID180. |
| ID188 | BatChargeHTP | Batterie/BMS | Übertemperaturschutz Batterie beim Laden. | Umgebungs-/Batterietemperatur prüfen; 5 Minuten stromlos, neu starten; sonst Support. | Laden bei zu hoher Temperatur gesperrt. Kühlung/Belüftung verbessern; siehe ID179. |
| ID189 | AFCICommLose | Sicherheit/Isolation | Kommunikation zum Lichtbogenerkennungs-(AFCI-)Gerät gestört. | Wechselrichter (und ggf. Batterie) ausschalten, 5 Minuten warten, wieder einschalten. Bei Fortbestehen technischen Support kontaktieren. | Hinweis: Die Handbuch-Lösung verweist auf die Lithiumbatterie, betrifft aber die AFCI-Kommunikation (interne Verbindung zur Lichtbogenerkennung). Neustart quittiert transiente Störungen; bei Wiederholung interne Verbindung/Modul -> Support. Da AFCI sicherheitsrelevant ist, sollte der Fehler nicht dauerhaft ignoriert werden. |
| ID190 | BatChargeLTP | Batterie/BMS | Tieftemperaturschutz Batterie beim Laden. | Umgebungs-/Batterietemperatur am Display prüfen. Wechselrichter ausschalten, 5 Minuten warten, wieder einschalten. Bei Fortbestehen Support. | Laden bei Frost ist bei Li-Ionen gesperrt (Schutz vor Lithium-Plating). Batterie auf zulässige Temperatur bringen; frostfreie Aufstellung empfohlen (vgl. ID180). |
| ID401 | AFCI0 | Sicherheit/Isolation | Lichtbogenerkennung — Fehler/Auslösung (Kanal 0). | Wechselrichter (und ggf. Batterie) ausschalten, 5 Minuten warten, wieder einschalten. Bei Fortbestehen technischen Support kontaktieren. | Wichtiger Sicherheitsalarm (DC-Lichtbogen). Vor dem Quittieren die DC-Steckverbinder und Klemmen der PV-Strings auf lose/verschmorte Kontakte prüfen — ein Lichtbogen entsteht an schlechten Verbindungen und ist Brandgefahr. Nicht nur zurücksetzen; Ursache beheben. (Handbuch-Lösungstext nennt fälschlich die Lithiumbatterie.) |
| ID402 | AFCI1 | Sicherheit/Isolation | Lichtbogenerkennung — Fehler/Auslösung (Kanal 1). | Siehe ID401. | Wichtiger Sicherheitsalarm. Siehe ID401 (PV-Steckverbinder/Klemmen prüfen). |